Das schwarze Gold

Jeden Morgen
sehne ich mich danach, dich zu halten.
Ich brauche dich,
ich will dich,
ich muss dich haben.
Deine Wärme,
deinen Geruch,
deinen Geschmack….
oh, Kaffee, ich liebe dich!

Mit diesen Zeilen (Original englisch von der Facebookseite Southern Chicks) wurde gestern mein Feierabend eingeläutet. Meine Freundin und ehemalige Kollegin hatte mir den oben genannten Spruch gepostet und meinte, sie habe an mich denken müssen.
Ich bin nämlich „addicted to coffee“, heißt: ich liebe dieses schwarze Gold. Der Geruch von Kaffeebohnen hat mich schon als Kind fasziniert und stand schnuppernd vor unserer Kaffeedose, wenn meine Mutter samstags eine große Kanne zubereitete. Mit dem Start ins Arbeitsleben begann auch die Kaffeesucht. Ich entdeckte, dass Kaffee nicht bitter schmecken muss, wenn man ihn mit Milch und Zucker trinkt.

Aber was ist an Kaffee so toll und anders? Man könnte ja auch Tee trinken.

Kaffee ist ein Lebensgefühl. Wenn du gestresst bist, der Druck zu hoch wird und du nicht mehr weißt, was du machen sollst, hilft dir eine Tassee Kaffee beim Entspannen. Du lehnst dich zurück, trinkst einen heißen Schluck und merkst sofort, wie es dir besser geht. Das Gleiche gilt andersrum auch: wenn du loslegen willst mit einer Arbeit und dich noch nicht so richtig durchringen kannst, hilft dir Kaffee bei der Motivation. Mit einer Tasse intus schreibt es sich gleich viel besser, man hält Konflikte besser aus und ist natürlich wacher.

Besonders lecker ist Kaffee übrigens, wenn er variiert wird: hier ein Schuss Vanillesirup, dort ein Schuss Baileys (aber bitte nicht vor oder auf der Arbeit oder vorm Autofahren). Aufgeschäumte Milch, Kakopulver als Garnierung.
Perfekt.

Den Wert eines Kaffeevollautomatens lernt man übrigens erst kennen, wenn man keinen mehr hat. Auf meiner alten Arbeit konnte man sich jeden Tag am Kaffeeautomaten bedienen, der aus kleinen drolligen Böhnchen herrlichen Kaffee zaubern konnte. Auf meiner aktuellen Arbeit gibt es Filterkaffee en masse, der aber wie Plürre schmeckt. Ja, es gibt auch hier einen Kaffeevollautomaten, aber der liegt erstens in einem anderen Stockwerk (man ist ja faul 😉 ) und zweitens ist er nur von 11 bis 15 Uhr eingeschaltet. Und das ist eine laaaange Zeit, wenn man um Acht oder halb neun zu arbeiten anfängt und auf Filterkaffee verzichtet. Da fängt man dann an, griesgrämich durch die Gegend zu rennen. Ich warte schon darauf, dass einer meiner Kollegen eines Tages in mein Büro kommt und sagt: Trink erstmal nen Kaffee, dann reden wir weiter.

In diesem Sinne ein Zitat zum Abschluss:

Dieses nachgemachte Blut ist so balsamisch abgekocht, von so gesunden Kräften, so daß es auch so gar in den verdrießlichsten Gesellschäften die angenehmsten Dienste tut.“ – Daniel Stoppe

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